Grundlagen der Erlebnispädagogik

Das Modul M2.1 „Grundlagen der Erlebnispädagogik“ ist das zweite Modul der ganzheitlichen Fortbildung zum Erlebnispädagogen und kann nicht unabhängig von M1 besucht werden.

„Die Erlebnispädagogik als handlungsorientierte Methode stellt junge Menschen – pädagogisch begleitet – vor physische, psychische und soziale Herausforderungen, die ihnen eine Reflexion ihrer Denk- und Verhaltensmuster ermöglichen und in ihrer Persönlichkeitsentwicklung fördern.“ (in Anlehnung an Heckmair und Michl)

Der Lehrplan stützt sich auf unsere 10-jährige Erfahrung in der erlebnispädagogischen Praxis und richtet sich nach den Vorgaben des Bundesverbands für Individual- und Erlebnispädagogik (be).

Zudem orientieren sich die Fortbildungsinhalte an den Interessen und Bedürfnissen der Teilnehmenden. Daher kann es zu Abweichungen von den hier aufgeführten Lernzielen, -inhalten und Methoden kommen.

Ziele der Erlebnispädagogik

Termin

Modul M2.1: Grundlagen der Erlebnispädagogik

  • 20. bis 22. April 2018 (Fr-So) und
  • 27. bis 29. April 2018 (Fr-So)

    Wissen

    • historische Hintergründe und gesellschaftliche Verantwortung der Erlebnispädagogik
    • Ziele und Grundprinzipien der Erlebnispädagogik
    • unterschiedliche Lerntheorien
    • Kommunikationsmodelle
    • Zielgruppenorientierung
    • Gruppenprozesse und -dynamik
    • Evaluation und Qualitätssicherung
    • Ökologie, Natur- und Klimaschutz
    • rechtliche und versicherungsrechtliche Grundlagen
    • Sicherungssysteme
    • Sicherheitsrichtlinien und -prinzipien
    • Risiko-, Sicherheits-, Notfall- und Krisenmanagement

     Fertigkeiten

    • Gestaltung von Lernprozessen
    • Konfliktmanagement
    • Moderations-, Gesprächsführungs- und Präsentationsmethoden
    • Reflexions- und Transfermethoden
    • Auftragsklärung zwischen u.a. Auftraggebern und Teilnehmenden

     Sozialkompetenz und Selbständigkeit

    • Planungs-, Beratungs- und Leitungskompetenz
    • Zielgruppen-, prozess- und zielorientiertes Handeln

    Die Fortbildungsteilnehmenden werden grundlegende theoretische Modelle und Methoden kennenlernen und diese direkt in die Praxis umsetzten. Während der Fortbildung durchlaufen die Teilnehmenden ein erlebnispädagogisches Programm aus Teilnehmersicht, um selbstreflexive Fähigkeiten und Teamer-Kompetenzen zu entwickeln (z.B. empathische Fähigkeiten). Anschließend wechseln die Teilnehmenden in die Teamerrolle und reflektieren auf der Metaebene, wie das Erlebte in der erlebnispädagogischen Praxis mit Schulklassen und Jugendgruppen angewandt und ausgewertet werden kann.

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